Sonderkraftstoff

Sonderkraftstoff

Alternative und umweltfreundliche Kraftstoffe für Benzin- und Dieselmotoren

Du befindest dich in der Kategorie der Sonderkraftstoffe. Wir bieten diese für 2-Takt-Motoren, 4-Takt-Motoren und für den Bereich der Dieselmotoren (Boote, Yachten, Generatoren uvm.) an. Solltest du dich für den Einsatz von Alkylatbenzin in Oldtimern interessieren, klicke einfach hier.


Alternativ kannst du mit der Filterbar die entsprechende „Motorart“ auswählen. Bist du auf der Suche nach weiteren Informationen zum Thema Alkylatbenzin, hilft dir unser Ratgeber Sonderkraftstoffe weiter.

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Ratgeber: Sonderkraftstoff / Alkylatbenzin

Um die Anwender von motorbetriebenen Geräten vor gesundheitlichen Schäden durch Abgase zu schützen, wurden vor einiger Zeit Sonderkraftstoffe als Alternative zu den konventionellen Kraftstoffen entwickelt. Neben dem deutlich niedrigeren Gesundheitsrisiko bei der Verwendung von Sonderkraftstoff, bietet das sogenannte Alkylatbenzin noch weitere Vorteile. Diese möchten wir dir im folgenden Ratgeber Sonderkraftstoff näher bringen.

Was ist der Unterschied zwischen Alkylat- und normalem Benzin?

Der Unterschied zwischen Alkylat-Benzin und dem an der Tankstelle erhältlichen Benzin, liegt im Herstellungsprozess. Die bei der Erdölraffination entstehenden Gase bilden die Grundlage für den Sonderkraftstoff – man nennt sie, "gasförmige Kohlenwasserstoffe". Durch weitere Raffinationsprozesse erhält man letztendlich Alkylatbenzin.

Der so entstandene Kraftstoff ist wesentlich reiner als konventionelles Benzin von der Tankstelle. Er ist außerdem nahezu frei von Benzolen und Polyaromathen – den schädlichen Stoffen im Benzin. Alkylatbenzin verbrennt zudem wesentlich sauberer und hinterlässt so weniger Ablagerungen im Brennraum deines Motors.

Ein weiterer Unterschied besteht beim Thema Bio-Ethanol. Kaufst du Benzin an der Tankstelle, enthält dieses derzeit mindestens 5 % Bio-Ethanol - dies ist gesetzlich so vorgeschrieben. Dem Sonderkraftstoff wird kein Bio-Ethanol zugemischt. Es handelt sich um den reinen Kraftstoff.

Durch die Beimischung von Bio-Ethanol befinden sich organische Stoffe im Benzin, welche die Haltbarkeit merklich verkürzen. Überwinterst du dein Gerät mit normalem Benzin im Tank, kann es im Frühjahr schon zu Problemen beim Starten und im weiteren Betrieb kommen. Da Alkylatbenzin kein Bio-Ethanol enthält, treten diese Probleme nicht auf. In der Regel sind Sonderkraftstoffe 5 Jahre haltbar, dafür solltest du sie aber korrekt lagern.

In welchen Bereichen wird Sonderkraftstoff eingesetzt?

Sonderkraftstoff werden sowohl in mit Benzin betriebenen 2-Takt oder 4-Takt-Motoren, als auch in Dieselmotoren eingesetzt.

In den folgenden Einsatzbereichen sind Sonderkraftstoffe bereits stark vertreten:

Motorsägen

Boote / Yachten

Oldtimer

Rasenmäher

Aggregate

Motorsensen

Die wichtigsten Fakten zum Thema:

Warum solltest du auf Sonderkraftstoff umstellen?

Es gibt viele Gründe warum Alkylatbenzin besser als konventionelles Benzin ist. Die folgenden Punkte stellen die wichtigsten Vorteile dar:

  1. Sonderkraftstoff enthält weniger krebserregende Stoffe als normales Tankstellenbenzin.
  2. Sonderkraftstoff hat immer ein korrektes Mischungsverhältnis. Dies sorgt für eine optimale Motorsauberkeit.
  3. Die Sonderkraftstoffe Storz und Oecomix werden mit hochwertigen 2-Takt-Ölen gemischt und sind somit für eine hohe Bandbreite von Mischverhältnissen einsetzbar. Die Bandbreite der Mischungsverhältnisse erstreckt sich von 1:25 bis 1:100. Beachte hierbei aber die Vorgaben vom Gerätehersteller.
  4. Sonderkraftstoffe sind länger haltbar als Tankstellensprit. Unsere Kraftstoffe sind bis zu 5 Jahre haltbar. Tankstellenmischungen hingegen nur wenige Monate.

Verträgt mein 2-Takt-Gerät Sonderkraftstoff?

Hier gilt es zu klären ob dein Gerät brandneu ist oder ob dieses bereits mit Tankstellensprit und 2-Takt Öl betrieben wurde. Kaufst du heute im Fachhandel ein Gerät (z.B. eine Kettensäge), ist es in der Regel bereits für den Einsatz mit Alkylat-Benzin eingestellt. Du kannst also direkt Sonderkraftstoff einfüllen uns loslegen.

Bei älteren Modellen, welche schon längere Zeit betrieben wurden, gibt es ein paar Punkte zu beachten, um Schäden am 2-Takt Motor zu vermeiden. Was du bei der Umstellung beachten solltest, erfährst du im nächsten Abschnitt.

Was gibt es bei der Umstellung auf Sonderkraftstoff beachten?

Lass deines 2-Takt-Gerät vom Profi reinigen.

In der Regel wird Kraftstoff für den 2-Takt-Motor im Verhältnis 1:50 gemischt. Auf 50 Teile Benzin kommt also 1 Teil Öl. Durch das manuelle Anmischen des Gemisches, mit Sprit von der Tankstelle und 2-Takt-Mischöl, kann es zu Abweichungen im Mischungsverhältnis kommen.

Ist zu wenig Öl im Benzin wird die Mischung als "zu mager" bezeichnet. Durch das fehlende Öl kann es im schlimmsten Fall zu Schäden im Motor kommen, da die Schmierung dort nicht ausreicht. Die 2. Möglichkeit ist eine "zu fette“ Mischung. Hier ist zu viel Öl im Benzin. Die breite Masse der „Selbstmischer“ füllt lieber ein bisschen mehr Öl in die Mischung um eine zu magere Mischung zu vermeiden. Ganz nach dem Motto „viel hilft viel“. Wird die Benzinmischung dann im Motor verbrannt, können bei zu viel Öl im Benzin Ablagerungen im Brennraum entstehen. Diese befinden sich meistens auf Zylinderkopf und Zündkerze.

Sonderkraftstoff besitzt die Eigenschaft, solche Ablagerungen zu lösen. Geraten die gelösten Ablagerungen zwischen Zylinderwand und Kolben, kann der Brennraum und der Kolben beschädigt werden – es kommt zum sogenannten Kolbenfresser.

Hast du dein Gerät mit selber gemischten Kraftstoff betrieben, lass von einer Fachwerkstatt die Sauberkeit des Motors überprüfen.

Die Einstellung des Vergasers auf Sonderkraftstoff.

Da Sonderkraftstoff eine andere Dichte und Zündpunkt als Tankstellensprit hat, sollte der Vergaser deines Gerätes auf Alkylatbenzin eingestellt werden.

Erst nach der korrekten Einstellung kann das Fertiggemisch sauber und leistungsstark verbrennen. Auch hier kannst du dich an eine Fachwerkstatt wenden.

Wie sollte man Sonderkraftstoff lagern?

Um die Notwendigkeit der korrekten Lagerung zu verstehen ist es nötig auf die eine Eigenschaft des Sonderkraftstoffs / Gerätebenzins einzugehen. Benzin ist hygroskopisch, das heißt es zieht die Feuchtigkeit aus der Luft und bindet diese. Im Extremfall könnte es zu Wasseransammlungen im Sonderkraftstoff kommen. Aber keine Sorge bei normaler Lagerung wird nichts passieren. Ist das Behältnis verschlossen ist dieser Effekt so klein, dass du ihn nicht bemerken wirst.

Steht ein Fass aber draußen, und bildet sich eine Wasserfläche auf dem Fass, kann es passieren, dass das aufstehende Wasser durch die Dichtungen ins innere gesogen wird.

Ähnliches passiert wenn das Behältnis, in welchem der Gerätebenzin gelagert wird, stark schwankenden Temperaturen ausgesetzt ist. Durch die Temperaturunterschiede bildet sich Kondenswasser, welches sich dann mit dem Kraftstoff vermischen kann.

Bei der Lagerung solltest du auf diese zwei Punkte achten:

  1. Alkylatbenzin immer an einem trockenen und kühlen, von der Witterung geschützten Ort lagern.
  2. Den Kraftstoff vor schwankenden Temperaturen schützen.

Werden die Sonderkraftstoffe von Oest und Storz unter diesen Bedingungen gelagert, wird eine Haltbarkeit von mindestens 5 Jahren garantiert.

Schütze dich und deine Umwelt!

Verwende jetzt Sonderkraftstoffe.

In welchen Verpackungen (Gebinden) kannst du Sonderkraftstoff kaufen?

5 L / 20 L Kanister

60 L / 200 L Fass

1.000 L Container

Einfüllhilfen / Zubehör

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